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3. Platz bei Bundeswettbewerb für Schüler aus Niedersachsen

Alle Bilder: © Markus Altmann/BIngK

Die Brüder Joschua und Jakob Scholz haben es mit ihrem Dach-Modell unter die besten drei Modelle in der Alterskategorie II bei Junior.ING geschafft.

Am Bundeswettbewerb der Bundesingenieurkammer nahmen alle Landessiegerinnen und Landessieger aus Deutschland teil. Auch Joschua und Jakob Scholz hatten zuvor den ersten Platz beim Landeswettbewerb der Ingenieurkammer Niedersachsen erzielt.

Der Hauptgeschäftsführer der Ingenieurkammer Niedersachsen, Stephan von Friedrichs, hielt in Berlin die Laudatio für die beiden. Anschließend nahmen sie ihre Urkunden in Empfang.

 

Preisträger gehen in Gifhorn zur Schule

Joschua und Jakob Scholz besuchen das Otto-Hahn-Gymnasium in Gifhorn und hatten sich über ihre Schule am Wettbewerb beteiligt. Sie hatten ein Dach-Modell entworfen, dass sich durch eine besonders realistische Umsetzung auszeichnete.

Passend zum Jahr der Fußballweltmeisterschaft 2026 lautete das Motto des Schülerwettbewerbs Junior.ING „Arena – gut überDACHt“. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten innovative Tragwerkslösungen für Stadiondächer. Die Fachjury bewertete in den Kategorien konstruktives Verständnis, technische Präzision und Gestaltung.

 

Erste Plätze für Teams aus Sachsen und Bayern

Den ersten Platz in der Alterskategorie I, also unter allen Teilnehmenden bis Klasse 8, sicherte sich ein Team aus Zwönitz in Sachsen: Luise Kaufmann, Nele Jolina Schmidt und Paula Spranger vom dortigen Matthes-Enderlein-Gymnasium überzeugten mit ihrem Modell "Fairy Theater". Der erste Platz in der Alterskategorie II ab Klasse 9 ging nach Bayern – an Paul Constantiniu vom Gymnasium Donauwörth mit seinem Modell „Arena Z“.

Die Deutsche Bahn vergab als langjährige Partnerin des Junior.ING-Wettbewerbes Sonderpreise für besonders innovative Modelle. Den Sonderpreis in der Alterskategorie I erzielte Frieda Heinrich vom Staatlichen Gymnasium „Albert Schweitzer“ in Erfurt (Thüringen) mit dem Modell „Lichtfang-Arena“. In der Alterskategorie II ging der Sonderpreis an das Modell „Einfache Hyparschale“ von Janek Hentsch, Jonasz Koper und Sebastian Heimpold vom Werner-Heisenberg-Gymnasium in Leipzig (Sachsen).

Insgesamt reichten bei allen Landeswettbewerben, die die Ingenieurkammern organisierten, 5.411 Schülerinnen und Schüler aus 489 Schulen die hohe Zahl von 1.975 Modellen ein. Der Schülerwettbewerb Junior.ING leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung des MINT-Nachwuchses. Er vermittelt Kompetenzen aus Mathematik, Naturwissenschaften und Technik und macht ingenieurwissenschaftliche Berufe praxisnah erlebbar.