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Ingenieurkammer Niedersachsen

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ClubING für Studierende

ClubING - das Nachwuchsprogramm

Sie möchten als angehende Ingenieurin oder Ingenieur das Angebot der Ingenieurkammer Niedersachsen kennen lernen? Dann laden wir Sie herzlich ein, Mitglied im ClubbING zu werden und unser Angebot kostenfrei kennen zu lernen.

 

ClubING

Anmeldung

Mitmachen im ClubbING können Bachelor Studierende aller MINT-Fächer in Niedersachsen, die nach Abschluss des Studiums Ingenieurin oder Ingenieur sind. Alle Fachrichtungen sind angesprochen und das Angebot ist kostenfrei.

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Exkursionen  

Die Exkursionen des ClubbING finden dezentral im gesamten Bundesland Niedersachsen statt. Damit wollen wir es Studierenden überall ermöglichen, nah am Studienort interessante Baustellen, Fabrikationsstätten oder Einrichtungen zu besichtigen.

Exkursionen

Aktuelles aus dem Clubleben

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Aktuelles aus dem Clubleben

Chancen im Ingenieurbereich

MINT-Berufe sind vielfältig und der Ingenieurberuf ist heute interessanter als je zuvor: Die Aufgabengebiete erstrecken sich in fast alle Wirtschaftsbereiche und der Werbesolgan "Kein Ding ohne ING" trifft es ziemlich gut: denn bei fast allem was von Menschen gebaut oder konstruiert wurde, steckt eine Ingenieurleistung dahinter.

Wir von der Ingenieurkammer haben mal recherchiert und einige Bereiche zusammengestellt, in denen Ingenieure heute arbeiten:

Anlagenbau, Arbeits- Anlagensicherheit und Umweltschutz, Forschung und Entwicklung, technischer Vertrieb und Marketing, Produktmanagement, Mechanische Konstruktion, Wartung und Inbetriebnahme, Forschung und Lehre, Verfahrenstechnik, Elektronik, Logistik, Projektmanagement, Facility Management. Ingenieure und Ingenieurinnen arbeiten in der Beschaffung, im Kundendienst, in der Wertanalyse oder im Vertrieb.

Was brauche ich für den Ingenieurberuf?

Was außer dem Abitur als Zugang zum Hochschulstudium brauche ich also, wenn ich Ingenieur werden will?

Sicherlich ist eine Neigung zum logischen Denken und ein gutes Zahlenverständnis eine gute Grundlage. Und wer in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gute Schulnoten hatte, wird eher geneigt sein, diese Richtung einzuschlagen.

Woher kommt die Bezeichnung Ingenieur?

Der lateinische Wortstamm ingenium geht auf die Bedeutung "sinnreiche Erfindung" oder "Scharfsinn" zurück.

Im 17. Jahrhundert findet sich das französische Wort ingénieur (es bedeutet "Fachmann auf technischem Gebiet mit theoretischer Ausbildung") sprachlich wieder, um dann im 18. Jahrhundert als Ingenieur auch in Deutschland anzukommen. Hier verdrängte der Ingenieur bald die bis dahin im Berg- und Wasserbau übliche Bezeichnung "Kunstmeister".

Doch der Dreißigjährige Krieg prägte die Bedeutung wieder mehr in die Richtung Fortifikationswesen und Militärtechnik. Es gab Artillerie- und Ingenieurkorps und der Festungsbaumeister war Techniker mit der Aufgabe befestigte Orte zu erbauen und zu sichern, diese zu verteidigen und auch immer wieder fremde Festungen zu erobern.

Eng verbunden ist das Ingenieurwissen seit dem 18. Jahrhundert mit der Geodäsie und der Kartographie. Darauf aufbauend folgt der Wege- und Brückenbau. Im Dezember 1743 nahm die Ingenieurakademie zu Dresden in der Neustädter Kaserne den Lehrbetrieb auf. Die Lehrfächer waren Mathematik, Festungsbau, Geodäsie, Geographie, Zivilbaukunst, Mechanik und Maschinenkunde. Eine Kombination aus Militärwissen und technisch/wissenschaftlichen Inhalten stand auf dem Lehrplan. Aus diesen Ingenieurschulen wurden später die Technischen Hochschulen und Universitäten.

Ingenieurinnen

Lange waren die Ingenieurstudiengänge ausschließlich Männern vorbehalten. Das lag in den gesellschaftlichen Konventionen begründet und sah in anderen Studienfächern ähnlich aus. Die erste Frau, die in Europa ein Diplom ablegte, war Cécile Butticaz, die 1907 an der Ingenieurschule Lausanne ihr Diplom als Elektroingenieurin erwarb. Sie leitete ab 1909 ein Ingenieurbüro, war beteiligt am Bau des zweiten Simplonstollens, mit dem es gelang, die Alpen für den Verkehr zu erschließen. Sie promovierte 1929 an der Universität Genf im Fach Physik.

Auch in Deutschland wurden kurz darauf um das Jahr 1909 Frauen zum Studium an den Technischen Hochschulen und damit auch zum Studium der Ingenieurwissenschaften zugelassen. Hervorzuheben für dieses damals unerhört fortschrittliche Vorgehen sind u. a. die Technischen Hochschulen in Berlin-Charlottenburg, Darmstadt, München und Aachen. In der erstgenannten Hochschule in Berlin war die erste Diplomingenieurin an einer deutschen Hochschule war Elisabeth von Knobelsdorff, die 1911 an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg ihren Abschluss im Fach Architektur machte.

Ein Jahr später folgte im Fach Maschinenbau Elisa Leonida Zamfirescu, Chemieingenieurin und Erfinderin und Befürworterin der internationalen Abrüstung. Sehr lange dauerte es, bis endlich auch eine Frau im Fach Maschinenbau promovierte. Das war Kira Stein und sie promovierte 1983 an der Technischen Hochschule Darmstadt.

Diese Studiengänge belegen angehende Ingenieurinnen am liebsten.

Ansprechpartner/in

Dr. Gabriela Teichmann
0511 39789-29
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