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Chancen im Ingenieurbereich

MINT-Berufe sind vielfältig und der Ingenieurberuf ist heute interessanter als je zuvor: Die Aufgabengebiete erstrecken sich in fast alle Wirtschaftsbereiche und der Slogan "Kein Ding ohne ING" trifft es ziemlich gut: denn bei fast allem, was von Menschen gebaut oder konstruiert wurde, steckt eine Ingenieurleistung dahinter.

Woher kommt die Bezeichnung Ingenieur?

Der lateinische Wortstamm ingenium geht auf die Bedeutung "sinnreiche Erfindung" oder "Scharfsinn" zurück.

Im 17. Jahrhundert findet sich das französische Wort ingénieur (es bedeutet "Fachmann auf technischem Gebiet mit theoretischer Ausbildung") sprachlich wieder, um dann im 18. Jahrhundert als Ingenieur auch in Deutschland anzukommen. Hier verdrängte der Ingenieur bald die bis dahin im Berg- und Wasserbau übliche Bezeichnung "Kunstmeister".

Doch der Dreißigjährige Krieg prägte die Bedeutung wieder mehr in die Richtung Fortifikationswesen und Militärtechnik. Es gab Artillerie- und Ingenieurkorps und der Festungsbaumeister war Techniker mit der Aufgabe befestigte Orte zu erbauen und zu sichern, diese zu verteidigen und auch immer wieder fremde Festungen zu erobern.

Eng verbunden ist das Ingenieurwissen seit dem 18. Jahrhundert mit der Geodäsie und der Kartographie. Darauf aufbauend folgt der Wege- und Brückenbau. Im Dezember 1743 nahm die Ingenieurakademie zu Dresden in der Neustädter Kaserne den Lehrbetrieb auf. Die Lehrfächer waren Mathematik, Festungsbau, Geodäsie, Geographie, Zivilbaukunst, Mechanik und Maschinenkunde. Eine Kombination aus Militärwissen und technisch/wissenschaftlichen Inhalten stand auf dem Lehrplan. Aus diesen Ingenieurschulen wurden später die Technischen Hochschulen und Universitäten.

Ingenieurinnen

Lange waren die Ingenieurstudiengänge ausschließlich Männern vorbehalten. Das lag in den gesellschaftlichen Konventionen begründet und sah in anderen Studienfächern ähnlich aus. Die erste Frau, die in Europa ein Diplom ablegte, war Cécile Butticaz, die 1907 an der Ingenieurschule Lausanne ihr Diplom als Elektroingenieurin erwarb. Sie leitete ab 1909 ein Ingenieurbüro, war beteiligt am Bau des zweiten Simplonstollens, mit dem es gelang, die Alpen für den Verkehr zu erschließen. Sie promovierte 1929 an der Universität Genf im Fach Physik.

Auch in Deutschland wurden kurz darauf um das Jahr 1909 Frauen zum Studium an den Technischen Hochschulen und damit auch zum Studium der Ingenieurwissenschaften zugelassen. Hervorzuheben für dieses damals unerhört fortschrittliche Vorgehen sind u. a. die Technischen Hochschulen in Berlin-Charlottenburg, Darmstadt, München und Aachen. In der erstgenannten Hochschule in Berlin war die erste Diplomingenieurin an einer deutschen Hochschule war Elisabeth von Knobelsdorff, die 1911 an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg ihren Abschluss im Fach Architektur machte.

Ein Jahr später folgte im Fach Maschinenbau Elisa Leonida Zamfirescu, Chemieingenieurin und Erfinderin und Befürworterin der internationalen Abrüstung. Sehr lange dauerte es, bis endlich auch eine Frau im Fach Maschinenbau promovierte. Das war Kira Stein und sie promovierte 1983 an der Technischen Hochschule Darmstadt.

Diese Studiengänge belegen angehende Ingenieurinnen am liebsten.

Ansprechpartner/in

Bettina Berthier M.A.
Sachgebietsleiterin
0511 39789-23
E-Mail
Daniela Elze
Sekretariat
0511 39789-35
E-Mail
Meike Dinse M.A.
Sachbearbeiterin
0511 39789-14
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