Im Mittelpunkt: eine Diskussion zu wirtschaftlichen Herausforderungen mit Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay und Focus-Kolumnist Jan Fleischhauer.
Der Neujahrsempfang 2026 der Ingenieurkammer Niedersachsen hat große Themen in den Mittelpunkt gestellt: die wirtschaftlichen Probleme in Deutschland, den Stau bei Investitionen in die Infrastruktur und die Frage danach, wie ein Aufschwung in diesen Krisenzeiten gelingen kann.
Vor rund 300 Gästen in der Niedersachsenhalle in Hannover diskutierten der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Belit Onay, und der Focus-Kolumnist Jan Fleischhauer mit Moderator Martin Brüning unter dem Titel: „Engineering für den Aufbruch: Wie Ingenieurgeist Wirtschaftswachstum wieder möglich macht“. Fleischhauer bezeichnete die Ingenieurinnen und Ingenieure als „Rückgrat“ Deutschlands und wünschte sich mehr von ihnen.
Zu den langwierigen Verfahren bei Bauprojekten und der bürokratischen Einstellung in Deutschland, sagte Onay: „Wir müssten nicht so sein“. Es ginge seiner Meinung nach auch anders. „Die Art und Weise, wie wir sie in Deutschland pflegen, ist im Vergleich zu den Niederlanden oder anderen europäischen Staaten deutlich höher, schwerer und im Ergebnis, glaube ich, keine wirkliche Verbesserung.“
Außerdem zu Gast war der Staatssekretär aus dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, Matthias Wunderling-Weilbier. Er sprach unter anderem über Investitionsprogramme und sagte zu den anwesenden Ingenieurinnen und Ingenieuren: „Ohne Ihre Expertise, Ihre Kreativität, Ihren Mut, neue Wege zu gehen, bleiben politische Ziele mehr oder weniger abstrakt.“







