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Ingenieurkammer Niedersachsen

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Beratende Ingenieurin | Beratender Ingenieur – eine besondere Berufsbezeichnung

Sicherheit, Qualität und Umweltschutz

Die Komplexität von Ingenieurprojekten und die fachlichen und persönlichen Anforderungen an Ingenieurtätigkeiten steigen stetig. Das Konzipieren, Planen, Berechnen und Erstellen erfordert in allen Phasen eines Planungs- und Bauvorhabens Kompetenz und höchste Qualität, auch vor dem Hintergrund von Dauer und Kosten.

Der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Realisierung – die Suche nach dem geeigneten Partner.

Darum mit Beratenden Ingenieurinnen und Ingenieuren Planen, Bauen und Entwickeln:

  • Eine besondere Berufsbezeichnung 

Die Berufsbezeichnung Beratende Ingenieurin oder Beratender Ingenieur ist gesetzlich geschützt. Sie wird allein von den Ingenieurkammern vergeben, in Niedersachsen von der Ingenieurkammer Niedersachsen.

  • Technischer Sachwalter | Treuhänder

Als unparteiische, weisungsungebundene und fachlich hochqualifizierte Partner wahren Beratende Ingenieurinnen und Ingenieure die Vermögensinteressen ihrer Auftraggeber. Gegenüber Behörden, ausführenden Dienstleistern und anderen externen Partnern vertreten sie in treuhänderischer Funktion die Anliegen ihrer Kunden.
Denn: der Beratende Ingenieur unterliegt – frei von gewerblichen Interessen – nur seinem Gewissen und seinen Berufsgrundsätzen.

  • Sachkundige und unabhängige Beratung

Das Wichtigste: Beratende Ingenieurinnen und Ingenieure zeichnen sich durch ihre sachliche Unabhängigkeit und Eigenverantwortlichkeit in ihren Aufgabenbereichen aus. Sie beraten, überwachen und planen verantwortungsvoll – unabhängig von Handels-, Liefer- oder Produktionsinteressen.

Zu ihren Aufgaben zählen die technische und wirtschaftliche Planung wie deren Prüfung, die sie ebenso unabhängig und eigenverantwortlich im Interesse ihrer Auftraggeber durchführen.

Sie legen damit die Basis für ein besonderes Vertrauensverhältnis zu ihren Auftraggebern.

  • Schutz und Sicherheit bei technischen Projekten

Das heißt für Auftraggeber: Beratende Ingenieurinnen und Ingenieure unterstützen bei allen bau- und ingenieurtechnischen Vorhaben kompetent und verantwortungsvoll und bewahren sie vor unkalkulierbaren Risiken. Sie generieren das für ihre Auftraggeber optimale Konzept – effektiv, effizient und sicher.

  • Qualität durch Verantwortung

Beratende Ingenieurinnen und Ingenieure stellen sich in persönlicher und gesetzlicher Verantwortung einem Katalog von Berufspflichten, deren Einhaltung die Ingenieurkammer überwacht.

Beratende Ingenieurinnen und Ingenieure halten mit den technische Entwicklungen Schritt. Die Ingenieurkammer stellt sicher, dass Fachpraxis und Fortbildung gegeben sind.

Und wichtiges Signal für Auftraggeber und Verbraucher: Beratende Ingenieurinnen und Ingenieure müssen über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen.

  • Verbraucherschutz

Wer die Berufsbezeichnung Beratende Ingenieurin oder Beratender Ingenieur führt, weist auf besondere gesetzliche Anforderungen in der Berufsausübung und die Qualität seiner Ingenieurleistung hin.

Diese Berufsbezeichnung ist damit auch von zentraler Bedeutung für die Allgemeinheit. Sie sichert Auftraggebern und der Öffentlichkeit die Gewissheit zu, Leistungen in Anspruch zu nehmen, die von besonders qualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren erbracht worden sind.

Nur gesicherte Qualität ist auch Verbraucherschutz: Für Eintragungen in diese Liste der Beratenden Ingenieurinnen und Ingenieure müssen Voraussetzungen erfüllt und Erfahrungen nachgewiesen werden, die von der Ingenieurkammer Niedersachsen geprüft werden.


Berufsbezeichnung mit Privileg

Die Berufsbezeichnung Beratende Ingenieurin oder Beratender Ingenieur ist ein besonderes Privileg innerhalb des Berufsstandes der Ingenieure. Denn die Eintragung in die Liste der Beratenden Ingenieurinnen und Ingenieure ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden, die die fachlichen und persönlichen Anforderungen für die Berufsausübung besonders hervorheben. Die Berufsbezeichnung Beratende Ingenieurin oder Beratender Ingenieur wird damit zu einem Qualitätssiegel besonderer Güte.

Diese Berufsbezeichnung ist somit Gewähr für eine besondere Qualität der Dienstleistung und stellt einen wirksamen Schutz für Auftragnehmer und Verbraucher dar.


Wer kann Beratender Ingenieur werden?

Um sich Beratende Ingenieurin oder Beratender Ingenieur nennen zu können, sind an die Ingenieurin oder den Ingenieur spezifische Anforderungen gestellt. Wer diese Berufsbezeichnung führen möchte, muss mindestens drei Jahre Berufserfahrung mitbringen, sich fortgebildet haben, freiberuflich tätig sein und seinen Beruf eigenverantwortlich und unabhängig ausüben. Diese Berufsbezeichnung ist somit Gewähr für eine besondere Qualität der Dienstleistung und stellt einen wirksamen Schutz für Auftragnehmer und Verbraucher dar.

In die Liste der Beratenden Ingenieurinnen und Ingenieure der Ingenieurkammer Niedersachsen wird eingetragen, wer

  1. die Berufsbezeichnung Ingenieurin oder Ingenieurführen darf
  2. eine mindestens dreijährige Berufserfahrung hat
  3. an mindestens vier berufsbezogenen Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen hat
  4. unabhängig und eigenverantwortlich tätig ist
  5. eine Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgeschriebenen Mindestdeckungssummen nachweist.
    Die Mindestdeckungssummen betragen 1,5 Mio. € für Personenschäden und 200.000 € für Sach- und Vermögensschäden, jeweils zweifach maximiert.
  6. selbstständig tätig ist oder
  7. in einem Anstellungsverhältnis überwiegend frei von fachlichen Weisungen steht.

Eintragung

Der vom Wirtschaftsministerium des Landes Niedersachsen berufene Eintragungsausschuss prüft unabhängig die fachlichen und rechtlichen Voraussetzungen zur Listeneintragung.

Sobald Sie in die Liste der Beratenden Ingenieurinnen und Ingenieure eingetragen sind, dürfen Sie sich Beratende Ingenieurin oder Beratender Ingenieur nennen.


Solide Versorgung im Alter

Beratende Ingenieurinnen und Ingenieure sind obligatorisch Mitglied im Versorgungswerk der Ingenieurkammer Niedersachsen. Das Versorgungswerk ist eine vom Berufsstand der Ingenieure für den Berufsstand selbstgestaltete und selbstverwaltete Einrichtung. Die Leistungen umfassen das Altersruhegeld, die Berufsunfähigkeitsrente sowie mit der Witwen- oder Witwerrente, der Rente für eingetragene Lebenspartner und der Waisenrente die Hinterbliebenenversorgung.

Ihr Vorteil: Es erfolgt keine Umverteilung und es gibt keinen „Generationenvertrag“. So finanziert jedes Mitglied seine eigenen Versorgungsleistungen aus seinen Beiträgen und den darauf erwirtschafteten Zinsen.

Beiträge, Erträge und günstige Verwaltungskostenstrukturen sichern solide Versorgungsleistungen.


Das Extra on Top

Alle in Niedersachsen eingetragenen Beratenden Ingenieurinnen und Ingenieure können bei der Ingenieurkammer Niedersachsen kostenfrei anfordern:

  • Logo
  • Stempel
  • Büroschild
  • Flyer

Qualifiziert | Kompetent | Erfahren

Beratende Ingenieurinnen und Ingenieure finden Sie in der Ingenieursuche der Ingenieurkammer Niedersachsen.


Vernetzen | Vertreten | Versorgen

Die Ingenieurkammer Niedersachsen fördert und unterstützt Ingenieurinnen und Ingenieure bei der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeiten. Im Vordergrund steht die Sicherung der Qualität von Ingenieurleistungen. Ihren Mitgliedern bietet die Kammer sowohl eine starke Interessenvertretung für den Berufsstand als auch ein breites Netzwerk. Informieren Sie sich hier über weitere Leistungen und die Vorteile der Kammermitgliedschaft.

Ansprechpartner/in

Alexander Koch
Sachgebietsleiter
0511 39789–19
E-Mail
Manuela Grünewald
0511 39789-39
E-Mail
Özge Arabaci
Sekretariat
0511 39789-48
E-Mail