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Folgen von Corona | Ergebnisse der bundesweiten Umfrage von BIngK und BAK

© vegefox.com/Adobe Stock

Liebe Mitglieder,

dank Ihrer zahlreichen Teilnahme an der Umfrage zu den Auswirkungen von Corona haben die Bundesingenieurkammer und die Bundesarchitektenkammer nun erste Ergebnisse veröffentlicht. Im Erhebungszeitraum von nur einer Woche beteiligten sich 9.226 Planerinnen und Planer. Diese Resonanz, aber auch die direkten Rückmeldungen des Berufsstandes  – wie über die sozialen Netzwerke – zeigen die Wichtigkeit der Umfrage. Sie liefert der Politik valides Datenmaterial, um entsprechend agieren zu können. So wird die Erhebung in regelmäßigen Abständen wiederholt. Wir laden Sie herzlich ein, sich auch weiterhin zu beteiligen.

Aktuell verzeichnen bereits 75 Prozent der Ingenieurbüros negative Auswirkungen der Corona-Krise. Ab dem 2. Halbjahr 2020 rechnen die mehr als 9.000 Befragten mit einer weiteren deutlichen Verschlechterung der Lage und mit finanziellen Einbußen.
Während sich kleine Büros tendenziell häufiger mit akuten Liquiditätsproblemen konfrontiert sehen, geben mittelgroße und größere Büros häufiger an, nicht mehr ausgelastet zu sein. Die meistgenannten Folgen der Corona-Krise sind

  • abgesagte oder zurückgestellte Aufträge (46%)
  • Verzögerungen im Genehmigungsprozess durch eine unterbesetzte öffentliche Verwaltung (33%)
  • Verzögerungen auf der Baustelle durch längere Lieferzeiten (25%)
  • Personalengpässe der ausführenden Unternehmen (25%)
  • oder die Umsetzung von Hygienevorschriften auf der Baustelle (20%).

Aus Sicht von Bundesingenieurkammer und Bundesarchitektenkammer gilt es bereits jetzt Maßnahmen zu treffen, um die Zukunft der planenden Berufe über die kommenden Monate hinaus zu sichern und dafür zu sorgen, dass dringend benötigte Infrastruktur- und Hochbauprojekte nicht ins Stocken geraten.

 

Die ausführlichen Ergebnisse der Befragung stehen Ihnen hier als Download zur Verfügung:

Ergebnisse der Umfrage | mit Auswertung nach Bundesländern ab S. 53

Pressemitteilung der BIngK