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Überbrückungshilfe für KMU | Frist verlängert

©mma23 | Adobe Stock

Seit dem 10. Juli 2020 besteht für kleine und mittelständische Unternehmen die Möglichkeit, einen Antrag auf Überbrückungshilfe zu stellen. Damit sollen Unternehmen unterstützt werden, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen.

Die Frist für die Antragstellung wurde bis zum 30. September 2020 verlängert.

Die Anträge können jedoch ausschließlich durch Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und vereidigte Buchprüfer gestellt werden, die sich hier auf dem eigens für die Antragstellung eingerichteten Portal registrieren können. Das Antragsverfahren läuft ausschließlich digital ab; schriftliche Anträge oder solche per E-Mail genügen nicht.

Die Hilfe wird in Form eines Zuschusses gewährt, der – außer im Fall der Täuschung oder schlichten Überzahlung – grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden muss. Gewährt werden Zahlungen rückwirkend ab Juni 2020 bis einschließlich August 2020.

In der Sache handelt es sich um eine Fixkostenerstattung für Soloselbständige und Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern – vorausgesetzt, dass in April und Mai 2020 ein erheblicher Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat zu verzeichnen war. Bei jüngeren Unternehmen, die ab dem 01. Mai 2019 gegründet wurden, gelten November und Dezember 2019 als Vergleichsmonate. Dann erfolgt eine Erstattung von

  • 40% der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 40% und unter 50%,
  • 50% der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 50% und 70% und  
  • 80% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzrückgang.

Von der Corona-Überbrückungshilfe sind Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern ausgeschlossen, sowie jene, die für den Wirtschaftsstablitätsfond qualifiziert sind.

Die Erstattungsgrenzen liegen bei 3.000 Euro monatlich für Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern und 5.000 Euro monatlich für Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern. Nur in begründeten Ausnahmefällen ist eine Auszahlung von maximal 50.000 Euro pro Monat möglich.

Corona-Soforthilfe des Bundes beantragen

Die Corona-Überbrückungshilfe ist ein gemeinsames Angebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Bundesministeriums der Finanzen und des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat sowie den 16 beteiligten Bundesländern.

Weiterführende Informationen zur Corona-Überbrückungshilfe und zum Antragsverfahren finden Sie auf den Webseiten von
NBank  hier
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie  hier 
Bundesministerium der Finanzen  hier
und Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat  hier .

Über diese Webseiten gelangen Sie auch zum Registrierungs- und Antragsportal.