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Ingenieurinnen und Ingenieure können sich in zahlreichen Sachgebieten als Sachverständige bestellen und vereidigen lassen.

Sachverständiger werden

Ein Sachverständiger darf die Bezeichnung „Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger“ führen, sofern er von einer öffentlich-rechtlichen Institution bzw. Bestellungskörperschaft bestellt und vereidigt worden ist. Dies sind die Ingenieurkammern, Industrie- und Handelskammern, Architektenkammern, Handwerkskammern und Landwirtschaftskammern.

In einem anspruchsvollen Prüfungsverfahren muss der Sachverständige vor der öffentlichen Bestellung seine persönliche Eignung nachweisen, die Fähigkeit zur Gutachtenerstellung und die Besondere Sachkunde im Bestellungsgebiet belegen.

„Besondere Sachkunde“ bedeutet hier, dass sich der Sachverständige in seinem fachlichen Können deutlich vom Durchschnitt seiner Berufskollegen abhebt.
Der Sachverständige wird außerdem auf die ordnungsgemäße und gewissenhafte Ausübung seiner Tätigkeit vereidigt, ist zur ständigen Fort- und Weiterbildung verpflichtet und unterliegt der Aufsicht der Bestellungskörperschaft.

Gerichte sind angehalten, für eine Gutachtenerstellung vor allem öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige heranzuziehen.

Wie läuft das Antragsverfahren?

Die öffentliche Bestellung und Vereidigung zum Sachverständigen ist schriftlich zu beantragen. Das Antragsverfahren wird nach den Vorschriften der Sachverständigenordnung durchgeführt und dauert in der Regel ca. ein bis zwei Jahre. Für das angestrebte Bestellungsgebiet muss ein allgemeines, öffentliches Bedürfnis und Interesse bestehen. Dessen Bezeichnung ist im Antrag anzugeben, eine Nomenklatur der Bestellungsgebiete bietet dabei Orientierung.

Mit dem Antrag sind zahlreiche Unterlagen einzureichen. Unser gesondertes Informationsblatt verschafft Ihnen eine vollständige Übersicht.

Die öffentliche Bestellung erfolgt nach § 36 Gewerbeordnung und wird in der Regel für fünf Jahre befristet vergeben. Sie kann auf Antrag verlängert werden. Das Prüfungsverfahren wird in der Richtlinie zur Sachverständigenordnung geregelt. In der Prüfung der Besonderen Sachkunde müssen erheblich über dem Durchschnitt liegendes Fachwissen im Bestellungsgebiet und allgemeine Kenntnisse der Sachverständigentätigkeit nachgewiesen werden. Weitere Informationen zum Antragsverfahren stehen Ihnen im Download zur Verfügung.

Während des Antragsverfahrens stellt die Ingenieurkammer Niedersachsen die persönliche Begleitung und individuelle Beratung und Betreuung sicher.

Darüber hinaus steht den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen ein komplexes Service-Angebot zur Verfügung:

  • Beratung zur Werbung und zum Marketing für öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige
  • Fachseminare und Seminare zu Rechts- und Verfahrensfragen im Sachverständigenwesen
  • Benennung von öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen
  • jährliche Informations- und Diskussionsveranstaltungen zum Sachverständigenwesen
  • Flyer Öffentliche bestellte und vereidigte Sachverständige zur Information für potenzielle Auftraggeber sowie für Antragsteller einer öffentlichen Bestellung und Vereidigung zum Sachverständigen

Informationen zum Bestellungsverfahren

 

Ihre Ansprechpartner:

Fred Charbonnier, Sachgebietsleitung

Telefon 0511 39789–17

fred.charbonnier@ingenieurkammer.de


Yildiz Kara

Telefon 0511 39789–22

yildiz.kara@ingenieurkammer.de


Sekretariat

Anahita Gamoori

Telefon 0511 39789-31

anahita.gamoori@ingenieurkammer.de
 
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