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Schlichtungsstelle

"Schlichten ist besser als richten" - dieser einfache Spruch zeigt seine beondere Wirkung bei Streitfällen beim Planen und Bauen. „Alternative Streitlösungsmodelle“, „ADR“ (Alternate Dispute Resolution), „AKL“ (Alternative Konfliktlösung) und weitere Schlagworte sind Ausdruck für die Versuche, Alternativen zu dem Weg vor die ordentlichen Gerichte zu finden.

Außergerichtliche Konfliktlösung am Bau

Einen guten Überblick über die Kosten eines Gerichtsverfahrens im Vergleich zu einer Mediation gibt der Artikel von Mieth, Bodmann, Weichhaus:

„Manchmal innerhalb weniger Stunden“ (Deutsches Ingenieurblatt 12/2010 S. 48-50). Ein weiterer Vorteil, den außergerichtliche Konfliktlösungsmodelle gemeinsam haben, ist, dass das Verfahren nicht öffentlich stattfindet. Die Angelegenheit bleibt bei den Parteien verankert und sie müssen nicht befürchten, dass jeder Besucher eines Landgerichts entdecken kann, welche Unternehmen und Büros mit wem im Streit. Als Zuhörer kann an einer Gerichtsverhandlung jeder teilnehmen und so den Ausführungen des Gerichtsgutachters bei einer Beweisaufnahme folgen, der sich über den „Pfusch am Bau“ oder Planungsfehler auslässt.

Das Vorhaben der gütlichen außergerichtlichen Einigung kann allerdings nur gelingen, wenn die Parteien noch miteinander reden können und sich im Bewusstsein ihrer eigenen Verantwortung der Lösung des Konflikts widmen. Die Ingenieurkammer setzt sich seit Jahren für außergerichtliche Konfliktlösung ein. Über die Rechtsberatung der Mitlgieder gelingt häufig schon eine Beilegung des Konflikts. Im Arbeitskreis Außergerichtliche Konfliktlösung des Netzwerkes INQA Bauen Niedersachsen wurde eine Artikelserie erarbeitet, die aufklären und beraten möchte und an Hand von Praxisbeispielen die Möglichkeiten der Vermeidung eines Zivilprozesses aufzeigen möchte. Lesen Sie mehr über die Aktivitäten des Arbeitskreises (gleichzeitig Teil 1 der Artikelserie)

Weitere Artikel sind:

Teil 2: Mögliche Verfahren der alternativen Konfliktlösung - ein Überblick über verschiedene Modelle
Teil 3: Konfliktarten und Konfliktbeteiligte
Teil 4: Gegenüberstellung Gerichtsverfahren und Mediation - Best Practice
Teil 5: Methodische Kriterien zur Auswahl eines Konfliktlösungsmodells


Alle Artikel sind in den Ingenieurnachrichten, der Länderbeilage des Deutschen Ingenieurblatts, erschienen. Eine Zusammenfassung finden Sie in der Veröffentlichung von Frau Prof Mieth "Außergerichtliche Konfliklösung als gute Alternative" im Deutschen Ingenieurblatt 03/2013.

Lehrgang Erfolgreich Konflikten begegnen - Mediation beim Planen und Bauen

In Kooperation mit der Handwerkskammer Hannover, der Rechtsanwaltskammer Celle, der Architektenkammer Niedersachsen und der Ingenieurkammer Niedersachsen führt www.fortbilder.de, das gemeinsame Fortbildungsprogramm der Architekten- und Ingenieurkammern Niedersachsens und Bremens Mediatoren-Lehrgänge zur berufsbegleitenden Weiterbildung für Architekten, Ingenieure, Handwerker und Rechtsanwälte an. Der Lehrgang ist modular aufgebaut und entsprichte den Standars und Richtlinien des Bundesvernbandes Mediation, s. Flyer. Die aktuellen Termine finden Sie hier.

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Justiziarin Karin Schwentek

Telefon 0511 39789-15

karin.schwentek@ingenieurkammer.de
 
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